Donnerstag, 6. November 2008

Die Lösung ist ganz einfach!

Sie ist in aller Munde: Die Finanzkrise. Sogar hier wird in den Nachrichten viel davon berichtet (gut, ich geb' zu: es sind die Tagesschau - wir haben Satellitenempfang und bekommen deswegen deutsches Fernsehen rein:-). Aber ich möchte mich an dieser Stelle für die Finanzkrise aussprechen. Ja, richtig gehört: Ich bin ein Befürworter der Finanzkrise. Erst recht, seitdem ich gestern gehört hab', dass die Lebensmittelpreise sinken, die Ölpreise runter geh'n - was will man mehr? Seit Jahren regt sich jeder über steigende Lebenshaltungskosten auf, jetzt sinken sie - und es ist immer noch nicht recht. Außerdem gibt's grad bei den Banken gute Werbeangebote, weil sie unsere Kohle brauchen - da heißt's doch: Zuschlagen! (Laut Fr. Merkel bekommt man ja auch alles ersetzt, wenn sich die Banken verspekulieren - ich frag mich nur, wo sie das Geld dann wiederum hernehmen will, wenn sie jetzt schon Milliarden in die Banken pumpt...?!?). Deswegen halte ich es als vernünftig nachdenkender Mensch auch nicht für richtig, wenn die Europäische Zentralbank nun die Leitzinsen senkt - hallloooo?!?! Steigen müssen sie, damit's mit der Weltwirtschaft immer weiter bergab geht, und für uns alles immer billiger wird (außderdem: Lieber kurz und schmerzlos die Weltwirtschaft kollabieren lassen, als alles ewig lang hinauszögern: Das ist wie mit dem Pflasterabziehen - Es passiert, die Frage ist nur, wie lang's weh tut). Wir sollten also alles dafür tun, dass die Weltwirtschaft ganz schnell zusammenbricht - denn wenn das mal passiert ist, kanns danach nur noch bergauf gehn.

Ok, genug politisch rumgelabert. Aber mangels komischer Ereignisse hier bei mir muss man sich doch wenigstens über irgend etwas lustig machen, und seit ich hier bin schau ich fast jeden Abend die tagesschau - und die berichten über viele lustige Sachen, wie ich finde.

So langsam merkt man auch hier in Athen, dass es bald Winter wird. Die Temeperaturen sinken (nachdem wir letztes Wochenende 29 Grad hatten, kann's ja nur runter gehn), und über's T-Shirt muss inzwischen schon des Öfteren, wenn die Sonne gerade weg ist, ein Pullover gezogen werden. Die Straßenhunde werden weniger (in wie weit das mit dem Wetter zusammenhängt, weiß ich nicht. Vielleicht sind einfach nur besonders viele Griechen in letzter Zeit chinesisch Essen gegangen...man weiß es nicht...). Nur eins bleibt mir hier im Zimmer seit September bestehen: Die Moskitos. Für die scheint's noch nicht kühl genug zu sein, und meine Versuche, eine Nacht ohne meinen geliebten Moskitostecker zu verbringen, enden immer noch in einer nächtlichen Hetzjagd auf die Scheissviecher (entschuldigt meine Ausdrucksweise, aber sowas bringt mich in Rage - welchen Nutzen haben diese Dinger für unsere Welt?!). Sonst kann man sich hier nicht beklagen - könnt ich auch gar nicht, weil mein Griechisch dazu noch zu schlecht ist :-P .

Meine Zeilen des Tages:
Kühler wird's hier im großen Athen,
wenn man nicht kann die Sonne sehn.
Doch wenn die Sonne brennt und hitzt,
man immernoch im T-Shirt schwitzt!

Doch gut und schön ist's hier wie immer,
bis auf die Schnaken in meinem Zimmer.
Sonst jedoch, soweit ich das seh,
die Griechen, das Land - alles ok!

2 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Die Wirschaftskrise hat es angetan
Unserem lieben Fabian.
Auch wenn sie bald zusammenbricht-
Ängstlich ist er nicht.
Alles billig – das ist gut-
Vielleicht gilt dies auch für ´nen Flug
Denn man will an Feiertagen
Nur zu Hause „Danke“ sagen
Für Geschenke die man kriegt
Was halt unterm Christbaum liegt.
Vielleicht sind billig nun auch diese-
Gelobt sei die Weltwirtschaftskrise

Anonym hat gesagt…

ευχαριστώ για την χρήση του σκίτσου μου (έστω και χωρίς την αδειά μου) αλλά το λογότυπο του μπλόγκ σου είναι απαράδεκτο.Ο παρθενώνας δεν είναι μπάτσοι και σύστημα.Η βαβρβαρότητα δεν αλλάζει τον κόσμο ,τον κάνει χειρότερο.

φιλικά , Κ.Κουφογιώργος