Sonntag, 28. September 2008

Athens @ night

Auch das muss sein - mal erkunden, was das Nachtleben Athens so hergibt - irgendwas muss ja gehn, in so einer Großstadt! Und das tut es auch..."laut", "voll" und "hell"sind glaube ich die drei Adjektive, die das Athener Nachtleben am besten beschreiben - zumindest in den Vierteln, in denen man sich nach Einbruch der Dunkelheit bewegen sollte.

In anderen Vierteln wären wohl neben den umschreibenden Wörtern "gruselig", "dunkel", "gefährlich" wohl auch Verben wie "rennen" oder "schießen" angemessen. So war z.B. unser Treffpunkt am Plateia Omonia, 's war schon ziemlich dunkel als der Fabi um 21 Uhr ankam, eher in der Gegend, die ich nachts meiden würde. Der Schwarzmarkt ist hier sozusagen direkt greifbar, samt aller suspekten Gestalten die damit einhergehn - wenig beruhigend ist es dann, wenn man auch Polizisten einkaufen sieht...


Aber wir haben's überlebt, und sind schließlich in einem Viertel gelandet, in dem man sich um seine Gesundheit nicht all zu viele Sorgen machen muss - am Fuße der Akropolis. Dort gab's dann Bier und Ouzo für alle (gut, der Fabi trank 'n Sprite, weil er vorher schon...naja...vielleicht 'n Ouzo zuviel in der Jugendherberge der Kommilitonen hatte - 's war einfach billiger da...) - die Preise waren aber auch gesalzen. Ein Bier mit 0,33 kostet mal locker 4,90 Euro - allzu viel kann man da dann nicht trinken, ohne arm zu werden.

So werd ich mir jetzt - im Laufe des Jahres :-) - die Aufgabe stellen, hier in Athen gemütliche, sichere Kneipen zu finden, die man sich auch als Student leisten kann. Ich hoffe nur, das ist keine aussichtslose Mission...

Meine Zeilen des Tages:

Ist's schon dunkel in Athen,
brennt nur noch das Straßenlicht,
solltest du nicht alleine gehn,
nein, mein Junge, tu das nicht.

Es könnt sonst sein, dass du nicht mehr alleine bist,
weil plötzlich einer neben dir ist,
und was der will das weiß man nie,
also tritt ihm besser gleich vor's Knie!

1 Kommentar:

Anonym hat gesagt…

Umgerechnet ist auf dem Oktoberfest das Bier billige.